Hokkaido – Teil 1

So, nach all dem zuckersüßen Rahrah mag ich endlich mal wieder etwas über Japan schreiben! Jawoll!

Flickr hat mich auch wieder lieb (und hat mir 1 TB Speicherplatz geschenkt…) – somit lade ich schon seit Tagen fleißig Fotos ins Netz und „schwelge in Erinnerungen“.

Hokkaido.

Denke ich an Hokkaido, denke ich automatisch an „Kita no kuni kara“ – eine sehr populäre Fernsehserie über einen alleinerziehenden Vater, der mit seinen zwei Blagen in die Pampa von Hokkaido (aka Furano) zieht und dort so allerlei erlebt/erleben muss.Die Serie ist sehenswert und lustig – manchmal auch ein bisschen dämlich- aber ein MUSS für Hokkaidofans und solche, die es werden wollen.

Bf ist riesen Fan der Serie. Mittlerweile kann ich einige Folgen schon mitsprechen…..

Anyway – auf nach Hokkaido!

Sapporo ist riesig, nicht grade hübsch und war für mich wenig interessant. Von daher haben wir uns dort nur schnell einen fahrbaren Untersatz geholt und sind dann wieder bei Bfs Bruder eingekehrt, der mit seiner Familie am Stadtrand wohnt.

Schönes Haus mit Garten übrigens.. da durfte man sogar grillen!! Mag auch so ein Haus…….

Am nächsten Morgen fuhren wir alle zusammen nach Otaru -einer kleinen Stadt mit reichlich Charme..und „Orgeln“-wir würden dazu eher Spieluhren sagen, aber….Japaner….!. (Bf hat übrigens nicht eingesehen, dass der Satz „Lass uns Orgeln gehen“ zwar grammatikalisch vollkommen korrekt ist- er ihn aber trotzdem lieber nicht seinem Bruder und den Kids beibringen sollte……)

*füge eine kitschige Episode über noch kitschigere Spieluhr ein, die Bf für mich gekauft hat….- „hey hey, sie leuchtet!“ …*

Am berühmtesten sind die Warenhäuser entlang des kleinen Flusses.

Abends fuhren wir dann noch in einen Park mit „special water“- einem beleuchteten Springbrunnen mit Wassershow wie sich herausstellte.

Unser nächster Stopp war Furano.
Natürlich, weil dort „Kita no kuni kara“ spielt. Und weil es dort die größten Lavendelfarmen von Japan gibt. Hmmhmm.

Tatsächlich war der Lavendel bei unserer Ankunft schon reichlich verblüht/vertrocknet und die Farmer fluchten leise dank des Wetters vor sich hin. Zu heiß, zu wenig Wasser usw.

Schön aussehen tat es trotzdem. Und von einem Hügelchen herunter schallte sogar in Dauerschleife die Erkennungsmelodie der Serie!

Eins muss man den Furano-Bauern lassen, sie können gut mit Farben umgehen. Die Endlosfelder sehen einfach nur toll aus und die Themenwelten ebenfalls. Leider hat meine Kamera beim „pink park“ versagt. Hätte aber vermutlich zumindest den männlichen Lesern hier eh Augenkrebs verpasst – von daher seid meiner Kamera dankbar! Mwhaha!

 

Außer Lavendel und Blumenbeeten gibt es rund um Furano auch noch jede Menge Melonenfarmen. Die Dinger scheinen da gut zu wachsen und wenn man sie erstmal probiert hat, weiß man warum die gut 40€ für die günstigeren nehmen. Süß. Fruchtig. Ein Traum!

Ich knabberte mich also durch gekühlte Melonenscheiben (für 5€/Scheibchen…), frisches Melonensoftice, frisches Melonpan mit Melonensirup und Shokupan mit frischer Melonenmarmelade!

Achso, und Lavendeleis habe ich auch noch probiert – war aber nicht so meins. Mag dran liegen, dass wir früher immer Mottenkugeln mit Lavendelduft hatten..

Am Abend fuhren wir nach Biei weiter um dort in einem kleinen schnuckeligen Häuschen zu übernachten. (Bf hatte einen „private room“ gebucht – bekommen haben wir eine 3 Zimmerwohnung mit eigenem Onsen und voll ausgestatteter Küche plus mega Fernseher und jeder Menge Holywoodfilmchen! Wohoooo!)

Zum Abendbrot kehrten wir in ein kleines Restaurant ein und futterten uns mit Karee-Udon voll. Most. delicious.ever!

Advertisements

3 Antworten

  1. Ernst

    Kuhl. Ich bin bei Blumen/Pflanzen ja total unmännlich und finde sowas schön =)

    Juli 5, 2013 um 2:39 pm

  2. das hätte mir sicher auch gefallen =)
    obwohl mich der Melonenpreis doch etwas schockiert.. anderer seits sind unsere Melonen hier ja meistens auch nur Wasser.. da freut man sich richtig, wenn mal ein Stück mit Geschmack dabei ist.. probieren würd ich so ein 5€-Stückchen also auch mal ;o)

    liebe Grüße
    shira

    Juli 5, 2013 um 7:02 pm

  3. Nach Hokkaido würde ich unglaublich gern nochmal im Sommer. Wir waren letztes Jahr zur Golden Week dort und es regnete fast ununterbrochen. Das 北の国からロケ地 haben wir uns natürlich trotzdem angesehen. 🙂 Im Regen.

    Juli 7, 2013 um 10:41 am

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s