Auf nach Koblenz! Teil 1

Meine Güte ist das schon wieder lange her, dass ich hier geschrieben habe!

Lasst es mich so zusammenfassen: Kinder, Männe, Semesterarbeiten, Hausaufgaben, Prüfungen, Kinder, Männe, Männe, Kinder…. usw.

Zwischenzeitig haben wir es mal geschafft, uns zwei Wochenenden freizuschaufeln und somit hat es uns einmal nach Koblenz und einmal in Richtung Augsburg gezogen.

Warum Koblenz?

Ganz einfach..
ich gebe es ja zu ich bin ein riesiger Tollpatsch und Dinge vergessen ist sozusagen mein Hobby. Mein Regenschirm, den ich vorletzten Sommer 2x irgendwo in Japan hab liegen lassen (und der mir aber immer wieder zurückgeschickt wurde..) ist da ein gutes Beispiel für -aber der Koblenz-vorfall toppt das irgendwie noch.

Ich war also mit Kind und Kegel per Bahn zu Besuch in Hannover bei meiner Familie. Auf der Rückreise Samstags lief alles super, die Bahn hatte noch nichteinmal verspätung und gedanklich hatte ich schon 2 Kreuzchen gemacht, da fällt mir beim Kinder wegbringen auf, dass meine Reisetasche sammt Haustürschlüssel nicht mehr dort ist wo sie sein sollte.

PANIK!

Kurz nachgedacht – im ICE ward die Tasche das letzte Mal gesehen – also Notrufsäule am Bahnhof bedient und paralel meine Mutter angerufen und um Hilfe gebeten.

„Hallo? Hören Sie? Was kann ich für Sie tun?“ – eine gelangweilte Herrenstimme.

Ich erklärte geduldig mein Problem und hatte sogar die Zug- und Abteilnummer parat um die Suche zu erleichtern. Der gute Herr versuchte daraufhin den Schaffner an Bord zu erreichen. Nichts.

„Hat wohl nen Funkloch.“ Haha…ha…ha… „Da kann ich ihnen jetzt auch nicht mehr helfen. Der Zug ist übrigens mit Endziel Koblenz unterwegs. Ich habe jetzt Feierabend. Versuchen Sie es Montag nochmal.“ Tüt tüt tüüüüüüüt.

Grandios. Meine Mutter hatte schon alle Servicecenter durchtelefoniert mit der gleichen Antwort (Feierabend und byebye) meine letzte Hoffnung war die Bahnhofspolizei.

Vorher vergewisserte ich mich noch bei eiem Freund, dass ich die Nacht nicht auf der Straße verbringen musste und fuhr daher in Richtung Bochum.

Auf dem Weg rief ich bei der Bahnhofspolizei an.

Tja.. da der Zug mittlerweile schon im Banhof angekommen und weitergefahren war, war das auch nicht mehr ihr Zuständigkeitsgebiet – aber zumindest gaben sie mir die Nummer von der Bahnhofsinfo wo ich dann gottseidank auch jemanden erreichte.

Ich wurde mit den Worten „Haben Sie zufällig einen blauen Rucksack oder eine karierte Reisetasche verloren? Die haben wir nämlich hier.“ begrüßt.
Konnte der etwa hellsehen? Tja, mittlerweile war es schon zu spät um noch nach Koblenz zu fahren, aber ich beschloss am nächsten Morgen direkt den ersten Zug zu nehmen und nachts überlegte ich mir dann – hey, da bist du schonmal in Koblenz, da kannst du eigentlich auch gleich mal den Tag für Sightseeing nutzen!

Gesagt getan, hat mir gut gefallen und somit beschloss ich de Rest der Familie das nächste Mal mitzuschleifen!

Auf nach Koblenz also!~

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3 Antworten

  1. die Hilfsbereitschaft von Fuhrunternehmen durfte ich auch schon in Anspruch nehmen.. bzw. mir sagen lassen, dass das, was ich verloren hab ja jetz nich soooooo wichtig ist, dass da jemand losgeschickt werden müsste.. sie würden nur für wertvolle Sachen und maximal Brieftaschen mit Haustürschlüssel dran losgehen…. wunderbar.. also, ich fühle mit Dir ^^‘

    aber schön, dass es dann doch noch geklappt hat und sogar noch ein schöner Tag wurde =)

    liebe Grüße
    shira

    November 29, 2012 um 1:12 pm

  2. Felix

    Hui.. da hast du aber Glück gehabt 🙂 Eine gute schon etwas ältere japanische Freundin besuchte mich und meine Frau (Japanerin) vor ein paar Jahren hier in der Schweiz. Auf dem Weg nach Interlaken vergass sie ihren kleinen Koffer im Zug. Da war Schmuck und Souvenirs im Wert von mehreren tausend Franken drin. Nach langem hin und her telefonieren gaben wir schlussendlich auf. Niemand hatte den Koffer wieder gesehen. Zwei Wochen nach dem unsere Bekannte wieder in Japan war bekam sie Post von unserer Bahn. Im Koffer war alles noch drin und die SBB wollte auch keinen Rappen für den Versand nach Japan. Manchmal hat man einfach Schwein 🙂

    November 29, 2012 um 4:17 pm

  3. Ui da hast ja nochmal Glück im Unglück gehabt! Freu mich wenn du bald wieder öfter bloggst! Ich bin umgezogen und würde mich freuen wenn du mal vorbei schaust. LG Cori

    Dezember 2, 2012 um 12:50 pm

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