Von Iwakuni und Hiroshima..

Den zweiten Urlaub, den Bf sich nehmen konnte verbrachten wir mehr südlich mit einer Rundtour beginnend in Hiroshima und endend in Osaka.

Aber ganz langsam – wir fuhren mit dem Shinkansen zu fast noch nächtlicher Stunde in Yokohama los und kamen am frühen Nachmittag in Hiroshima an. Um keine Zeit vom Tag zu verlieren, verstauten wir unsere Koffer am Bahnhof und fuhren direkt weiter nach Iwakuni.

Iwakuni ist eine sehr alte Stadt die viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Die berühmteste dieser ist die Kintai-kyo, eine Bogen brücke, die den Nishiki Fluss überspannt. Im Jahre 1673  wurde diese Brücke zum ersten Mal von Hiroyoshi Kikkawa konstruiert, wesentlich später allerdings von einem großen Taifun zerstört und schließlich schon eine Woche danach erneut unter der Verwendung alter Handwerkstechniken wieder aufgebaut.

 

Die Brücke verbindet in gewisser Weise den modernen Teil der Stadt mit dem Kikko Park, einem Park, der viele kleine alte Läden und eine unglaubliche Blumenvielfalt zu bieten hat. Besonders berühmt jedoch ist das Gebiet für die weißen Schlangen, die als besonderes Glückssymbol gelten.

Vom Bahnhof aus fahren in regelmäßigen Abständen Busse von verschiedenen Anbietern zu der Brücke -wir entschieden uns für einen „Retro“ Bus. Die Fahrt dauerte ungefähr 20 Minuten und dann sahen wir sie schon.

 

Von weitem sehen die 5 Bögen einfach nur grazil aus, wenn man jedoch darauf steht, erkennt man erst wie steil die Bögen wirklich sind. Es ist wie eine kleine Bergsteigetour. 5 Berge. Aber der Blick auf den Fluss und die Stadt ist fantastisch!

Auf der anderen Seite angekommen, zog es uns zuerst zu den unzähligen kleinen Ständen die sich in der Hitze durch eine unglaublich große Auswahl an Softice hervortaten. 100 Sorten! Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich mich endlich entschieden hatte…

 

Frische Dango gab es auch – ich habe mein Paradies gefunden!

Den Park fanden wir eher weniger interessant, und so liefen wir am Flussufer entlang um einen schönen Blick auf die Brücke zu bekommen.

Nach diesem Spaziergang führte uns der Weg zurück zur Brücke, bzw. eher unter die Brücke wo man es sich auf den Steinen gemütlich machen, und die Füße ins kalte Wasser stecken konnte.

So verbrachten wir unseren gesammten Nachmittag planschend und mit Kindern Krebse um die Wette fangend, bis wir es an der Zeit fanden, zurückzufahren.

Zurück nach Hiroshima, die Koffer aus dem Schließfach geholt und auf den Weg gemacht zum Hotel. Ein kleines Buisness Hotel. Leider ein wenig weit weg vom Bahnhof *seufz* zumindest haben wir so einige nette Ecken von Hiroshima gesehen und am Fluss entlang gibt es viele unzählige kleine Caffees die – und nun haltet euch fest – Außenterrassen anboten! Für uns Europäer nichts besonderes, aber in Japan durchaus unüblich und somit waren wir etwas überrascht.

Was macht man in Hiroshima wenn es schon zu spät für Sightseeing ist? Richtig, an geht Hiroshima Okonomiyaki essen! Unweit des Bahnhofes gibt es ein Gebäude, in dem sich auf einer Etage unzählige kleine Okonomiyakistände tummeln! Alle versuchen sich gegenseitig zu überbieten und werben lautstark um Kunden. Wir suchten uns schließlich anhand eines kleinen Lageplans den gewünschten Stand heraus und schauten den fleißig hantierenden Köchen bei der Zubereitung zu.

Hiroshima Okonomiyaki sind so anders als Osaka Okonomiyaki! Aber ebenfalls sehr sehr lecker!

Ein kleiner Spaziergang zurück zum Hotel und totmüde auf ins Bett.

 

Eine Kleinigkeit, die ich im Hotel gefunden habe und nicht ungeteilt lassen wollte….

 

( I can´t join the party due to ugly body… aye..)

 

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4 Antworten

  1. Bwahaha! Das „Shape up Gel“ ist der Knaller. „You will see yourself changed drastically“.
    Hm, also wenn man das Zeug trinkt, wirkt es wahrscheinlich wirklich…….

    Dezember 15, 2011 um 7:13 am

  2. Ernst

    Ach das soll man drinken? Ich dachte dabei irgendwie an eine Gesichsmaske oder ähnliches, was die „häßlichkeit“ des Anwenders versteckt.

    “ I can´t join the party due to ugly body.“ Was für eine Party hatten die Texter da im Kopf. Herrlich, die sind ja genauso krank wie ich da drüben. :>

    Dezember 15, 2011 um 1:34 pm

  3. Ist nen Gel zum einmassieren in die Haut mit Grapefruit Geruch..
    Soll angeblich die Haut straffen und verjüngen und was weiß ich nicht noch alles – also liebe Mädels, hier ist eure Wunderwaffe!
    Sollte man glaube ich lieber nicht trinken.. wobei.. danach kann man garantiert nen paar Monate keine Nahrung mehr zu sich nehmen und dadurch sieht man dann auch aus wie die Magermädels auf den angesprochenen Partys?

    Dezember 16, 2011 um 12:08 pm

  4. Guter Artikel. Bestimt keine schlechte Sache, sich mit dem Thema näher zu befassen. Ich werde sicher die nächsten Beitraege verfolgen.

    Januar 7, 2012 um 12:17 am

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