Auf nach Izu! – Tag 1

 

 

 

Bevor ich zurück zu „Hiroshima, Hiroshima desu!“ komme, möchte ich euch zuerst in der „richtigen“ Reihenfolge mit dem Reiseverlauf beglücken.

Nachdem wir nämlich Nikko hinter uns gelassen hatten, zog es uns nach Chiba zu einem Familientreffen. Von dort aus ging es direkt weiter zu einer Rundreise auf Izu und später dann nach Shinshu. Erst gaaaanz weit danach haben wir uns in den Süden aufgemacht..  Aber bleiben wir vorerst bei Izu.

Izu ist eine Halbinsel ein wenig süd-westlich von Tokyo gelegen. Früher eine eigene Präfektur, nun ein Teil der Präfektur Shizuoka und beliebtes Erholungsgebiet für Japaner und Touristen.

Hier liegen einige von Japans beliebtesten Badestränden, berühmtesten Onsen und bekanntesten Wanderwegen.

Per Auto und bei wunderschönstem Sonnenschein (um die 45°C…..) arbeiteten wir uns unseren Weg von der Ost- zur Westküste entlang.

Unser erster Stop war Yogasaki Coast , ein berühmtes Fleckchen Erde mit berauschender Aussicht (soweit man des Kletterns mächtig ist und einem auf Hängebrücken nicht übel wird)

Es war erstaunlich, wer da so alles rumkletterte. Ladies in Endlos-Highheels bei denen ich jede Sekunde dachte „Oh mein Gott, gleich stürzt sie in den Abgrund“, kleine Kinder und sehr sehr alte Menschen..achso, und uns durchschnittliche Normalos dabei. Ok, abgesehen davon, dass ich eine Gaijin bin.

Nach der anstrengenden Kletterpartie, ein bisschen mehr Sightseeing vom Auto aus und einem schnellen Konbini -imbiss haben wir fix den Weg zum Hotel navigiert, eingecheckt (O-ton: „Oh… Verzeihung… mit einer Gaijin hatten wir nicht gerechnet…. einen Moment bitte…“) und uns auf die Futtersuche begeben.

Sushi sollte es sein.

Wir kamen, sahen und siegten.

Über einen Berg von schmelzend.zartem.Sashimi. – Für Bf eine Sushiplatte.. dabei mag er doch eigentlich keinen rohen Fisch.. aber das Gunkan hab ich bekommen!

Zurück im Hotel weihte mich Bf in die Besonderheiten ein. Er hatte es nicht etwa zufällig ausgesucht, nein, er hatte es gewählt weil dieses Hotel 6 private Onsen bietet! Das heißt man kann die Tür hinter sich verriegeln und Ruhe ist! Ein Schelm ist, wer böses denkt – wir waren artig. Aber es ist mal schön, soetwas gemeinsam genießen zu können. Somit wechselten wir nach Lust und Laune zwischen den verschiedenen Onsen hin und her.

(unterirdischer Ganz zu den Onsen)

Nur zu dumm, dass man zur Benutzung des Rotenburo an der Front vorbei durch den Haupteingang nach draußen gehen musste..

(zum liegen.. beleuchtet mit Schwarzlicht.. an der schwarzen Wand unzählige leuchtende Punkte – fast wie ein Sternenhimmel – der Boden besteht aus unzähligen verdammt heißen Steinen!)

Zumindest waren die Blicke göttlich. Und dabei habe ich sogar brav meinen Yukata getragen.

Tja, so ging der Tag recht schnell zu Ende, nach dem ganzen geplansche mussten die Zimmer Okashi (kleine Süßigkeiten die für die Gäste auf dem Zimmer bereitgestellt werden) dran glauben.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s