Es lebe das Internet… und der ESC

Ganz ohne Techniker,  auch ohne Androhung von Waffen und weiteren Maßnahmen funktioniert nun endlich mein Internet wieder!

Endlich keine Beiträge mehr, die mühselig ins Iphone eingetippselt werden wollen – endlich wieder eine normale Tastatur und ein ausreichend großer Bildschirm auf dem man das Geschriebene auch noch erkennt 🙂

Wie ich schon öfter erwähnt habe, befindet sich mein momentaner Wohnsitz in Düsseldorf. Genau. Der Stadt in dem heute der grandiose ESC stattfindet in dem sich die schlechtesten Musiker Europas vereinen und auch noch auf große Zustimmung der Volksmasse setzen. Zumindest ist – für die meißten wohl- dieses Event einfach nur eine neue Ausrede für ein durchsoffenes Wochenende. Und mal ganz ehrlich.. mit klarem Kopf steht man das auch nicht durch.

Da ich selbst Musikerin bin, bin ich jedes Jahr aufs neue unentschlossen ob ich mir das Ganze nun antuen soll – oder doch lieber nicht. Meißtens siegt die Neugier und ich setze mich „nur mal Kurz“ vor den Fernseher.

Ich sollte es lassen. Definitiv. Lässt man die grottige Qualität von Songs und Sängern außen vor,droht man immernoch an seinen Lachkrämpfen oder dem Brechreiz den man bei manchen Beiträgen empfindet zu ersticken.

Da hilft dann auch kein „Mochi-Staubsauger“ mehr 😉

Wie auch immer, heute ist das grandiose Finale des ESC 2011 in Düsseldorf, die Stadt ist überfüllt mit seltsamen Personen (und nein, ich meine diesmal nicht die All-Samstaglichen gruselig schlechten Cosplayer, die die „Japanmeile“ bevölkern), die Züge sind verstopft und der ausgeklügelte Ausnahmefahrplan der DB funktioniert nicht, weil man hat ja nicht mit so vielen Verrückten aka Besoffenen aka ESC Besuchern gerechnet, die auch gerne mal für Abfahrtsverzögerungen sorgen oder nette Sachen in den Bahnen hinterlassen…

Als ich endlich an meiner Haustür ankam, mich grad kuschelig in meinen Sessel fläzte und über meinm Reisebericht brütete, überkam mich wieder diese Neugier. Also Fernseher an und dann der Schock.

5 (ich glaube es waren 5..) Typen in schlecht sitzenden Anzügen, die so unglaublich schief versuchten Akapella zu singen, dass sich besagter Brechreiz einstellte. Kurz vor dem Aufspringen vom Sessel war der Beitrag aus England dann aber Gottseidank zu Ende, der nächste begann. Männer mit … Zipfelmützen??? Aaaah ja.. Ohren zu und durch. Deutschland machte also zumindest nicht den schlechtesten Beitrag.

Nun muss ich mich zwischen heißer Badewanne oder weiterschauen entscheiden.. die Wahl fällt nicht sonderlich schwer.

*Fenster öffnet und Fehnseher aus dem selbigen in hohem Bogen beförder*

****Ich möchte Klarstellen: Es sind natürlich nicht alle Beiträge dieses Contests Käse, aber doch sehr viele qualitativ so grottige dabei, dass man sich echt an den Kopf fasst. Andererseits steigert das dann auch den Genuss der wirklich guten Beiträge****

Ich bin nun mal gespannt wie Düsseldorf – vor allem die Rheinpromenade- morgen früh aussieht.. ich werde mich nämlich in aller Frühe zum Sport begeben und mal wieder was gutes für meine europäischen Maße tun  🙂

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